Design 2018-08-27T11:22:44+00:00

Das perfekte
Fahrrad für die Stadt.

Stellen Sie sich eine ideale Stadt vor. Wenn Sie ist wie wir denken, dann ist diese Stadt sauber, friedlich und schön. Nicht weniger energetisch als die städtischen Umgebungen, in denen wir hier und jetzt leben, aber reiner und mehr auf die Natur abgestimmt.

Dieser Traum treibt uns bei der Entwicklung unserer Fahrräder an, die das Bild der Stadt verändern. Es ist unser Ziel, einen Paradigmenwechsel zu schaffen, wie der Transport von der Gesellschaft wahrgenommen wird. Um in direkte Konkurrenz mit Autos zu treten, gestalten wir Fahrräder, die so schön sind, dass sie der Stadt eine neue Bedeutung verleihen, uns gesünder und glücklicher machen und uns mehr mit der Umgebung verbinden, als es ein Auto könnte.

Einfach gesagt, unsere Fahrräder und jene, die sie fahren, haben die Fähigkeit, die Welt zu einem schöneren Ort zu machen und unsere Träume für die Zukunft ein Stück weit wahr zu machen, ohne dabei die Bedürfnisse von heute aus den Augen zu verlieren.

Es braucht nur einen Blick und eine Fahrt, um zu verstehen, welchen Unterschied wir machen können, wenn Fahrrad, Fahrer und Design verschmelzen.

Informationen zum Design

Die Tradition des Fahrrad-Designs von Biomega stammt natürlich aus Skandinavien, wenn auch nicht alle Designer aus diesem Teil der Welt stammen. Es wurde viel Arbeit investiert, um das klare städtische Wesen, das einfache Erscheinungsbild und eine einfache Schnittstelle zwischen Mensch und Maschine beizubehalten. Die Planung eines Fahrrades ist durch und durch perfektionistisch in jeder Produktlinie und entspricht absolut der Design-Philosophie bei unseren Fahrrädern. Biomega ist das erste Fahrrad-Design-Unternehmen, das seine Ressourcen für Fahrräder verwendet und diese in ein reines Fahrrad-Design-Produkt verwandelt. Wir streben danach, das perfekte Fahrrad für die Stadt zu gestalten und seine Grenzen zu erforschen.
Alle Fahrrad-Designer bei Biomega streben nach Exzellenz und nutzen vier Design-Prinzipien:

INTEGRATION, FAHRBARKEIT, LANGLEBIGKEIT und SICHTBARKEIT.

Jedoch hat jeder Fahrrad-Designer eine eigene Herangehensweise an das perfekte Fahrrad für die Stadt.
Marc Newson war der erste Fahrrad-Designer bei Biomega. Sein futuristischer, technisch genauer und serienmäßiger Ansatz bei Fahrrad-Design hat die Designsprache in Bezug auf Fahrräder bei Biomega geformt. Jens Martin Skibsted und seine Fahrrad-Designer-Gruppe KiBiSi haben mit ihrer unglaublichen Zahl an Produktdesigns und der einzigartigen Kreativität gleichermaßen großen Einfluss ausgeübt.

Beatrice Santiccioli, damals Farbexpertin bei Apple, suchte die ursprünglichen Farben für Biomegas Fahrradkollektion aus.

Die Absicht des ursprünglichen Fahrrad-Designs von Biomega war es, eine optimistische Stimmungslage innerhalb eines nachhaltigen Transportwesens zu schaffen.

Designer

Jens Martin Skibsted

„Ich habe versucht, für Biomega Produkte zu schaffen, die sofort zu Klassikern werden. Das mag etwas weit hergeholt klingen, aber ich denke, man kann sich selbst soweit trainieren, ein gewisses Auge für die Phänomenologie eines Objektes zu haben und die Essenz eines Objektes in einem spezifischen Design unserer Zeit und Umgebung zu reproduzieren, ohne dass es mit der Zeit seine Anziehungskraft verliert – im Gegensatz zu einem Modeobjekt.

Jens Martin Skibsted ist Fahrrad-Designer und Design-Philosoph. Er gründete Biomega und KiBiSi, eine führende skandinavische Produktdesign-Gruppe. Seine Fahrrad-Designs sind ein fixer Bestandteil der Dauerausstellungen im dänischen Design-Museum, MoMA, Le CNAP und SFMoMA. Jens Martin Skibsted wurde vom World Economic Forum als Young Global Leader ausgezeichnet und erhielt viele Preise und Auszeichnungen. Er war Redner bei Davos, DLD, Design Indaba und TED. Er ist der stellvertretende Vorsitzende des Global Agenda Council für Design-Innovationen des World Economic Forum. Er hat Bücher geschrieben und ist Gast-Blogger für Fast Company.

KiBiSi wurde von Lars Larsen, Bjarke Ingels Group und Jens Martin Skibsted in Kopenhagen gegründet. Jeder Partner bringt fachspezifisches Wissen und Erfahrung ein, wodurch KiBiSi immer auf dem neuesten Stand in den Bereichen Architektur, Design, Möbel, Elektronik, Transportwesen, zeitgenössischer Kultur und Lifestyle ist.

Lars Larsen

Lars Larsen ist als Industriedesigner mit einem geradlinigen Ansatz bei Fahrrad-Design bekannt, der Elemente der zeitgenössischen Hoch- und Popkultur verbindet: die Kunstszene mit der Straße, das Modehaus mit der Werkstatt. Sein Instinkt für offensichtliche und einfache Lösungen zu komplexen Problemen beim Fahrrad-Design hat ihm einen Preis und den sofortigen Ruf als einer der am schnellsten aufsteigenden Stars im skandinavischen Design eingebracht.

Lars Larsen hat zahlreiche Preise und internationale Anerkennung für seine Arbeit als Einzelperson und als Gründerpartner von KiBiSi und als Lead-Designer von KiBiSi erhalten. Lars erhielt seine erste Auszeichnung zum besten aufkommenden Designer Dänemarks gleich nach seinem Abschluss als Industriedesigner und hat mit den Jahren diese Position verteidigt, was durch zahlreiche Auszeichnungen illustriert wird: Berlingske Business Talent-Preis – Talent 100 des dänischen Business Magazine im Jahr 2010 und im selben Jahr der dänische Design-Preis für sein Kopfhörer-Design für Aiaiai.

Lars Larsen hat zahlreiche Preise und internationale Anerkennung für seine Arbeit als Einzelperson und als Gründerpartner von KiBiSi und als Lead-Designer von KiBiSi erhalten. Lars erhielt seine erste Auszeichnung zum besten aufkommenden Designer Dänemarks gleich nach seinem Abschluss als Industriedesigner erhalten und hat mit den Jahren diese Position verteidigt, was durch zahlreiche Auszeichnungen illustriert wird: Berlingske Business Talent-Preis – Talent 100 des dänischen Business Magazine im Jahr 2010 und im selben Jahr der dänische Design-Preis für sein Kopfhörer-Design für Aiaiai.

Bjarke Ingels

Bjarke Ingels gründete 2005 die BIG Bjarke Ingels Group, nachdem er schon 2001 Mitgründer von PLOT Architects und für OMA in Rotterdam tätig war. Dank einer preisgekrönten Serie von Designprojekten und Gebäuden erlangte Bjarke den Ruf, Gebäude zu designen, die gleichermaßen programmatisch und technisch innovativ wie auch kosten- und ressourcenschonend sind. Bjarke erhielt diverse Preise und Auszeichnungen, unter anderem den Kulturpreis des dänischen Kronprinzen im Jahr 2011, den Goldenen Löwen im Rahmen der Biennale von Venedig im Jahr 2004 und den ULI-Preis für Exzellenz im Jahr 2009. 2011 ehrte das Wall Street Journal Bjarke mit dem Preis „Architectural Innovator of the Year“. 2012 verlieh das American Institute of Architects dem Projekt „8 House“ eine Auszeichnung und nannte es „ein komplexes und beispielhaftes Projekt mit einer neuen Typologie“.

Neben seiner architektonischen Tätigkeit lehrte Bjarke an der Harvard Universität, Yale Universität, Universität von Columbia und der Rice Universität und ist Ehrenprofessor der Royal Academy of Arts, School of Architecture in Kopenhagen. Er ist häufig als öffentlicher Redner im Einsatz und hielt Reden im TED, WIRED, AMCHAM, in der 10 Downing Street, und dem World Economic Forum.

Marc Newson

“Ich sehe Fahrräder einerseits als eine Übung im Verbinden von Punkten und suchte die einfachste Form, mit der ich das erreichen konnte, mit der ich den Steuersatz entweder mit dem Tretlager oder dem Sitz und dann mit dem Hinterrad verbinden konnte. Andererseits war es mir extrem wichtig, das ganzen überflüssige Zeug loszuwerden und die hässlichen Teile zu verstecken, wie zum Beispiel die Kabel.”

Marc Newson wurde als einflussreichster Designer seiner Generation beschrieben. In seinem Kundenkreis finden sich viele der bekanntesten und angesehensten Marken der Welt. Derzeit ist er kreativer Leiter von Qantas Airways. Marc Newson ist im Time Magazine unter den 100 einflussreichsten Persönlichkeiten der Welt aufgelistet und hat zahlreiche Preise und Auszeichnungen erhalten.

Im Vereinigten Königreich wurde er zum „Royal Designer for Industry“ ernannt, von der Universität Sydney wurde ihm der Ehrendoktortitel verliehen, er hat ergänzende Lehrstühle am Sydney College of the Arts und der polytechnischen Universität von Hong Kong inne und kürzlich wurde ihm von Königin Elizabeth II. der Titel des CBE verliehen. Seine Arbeiten sind in vielen großen Museumssammlungen vertreten, unter anderem im MoMA in New York, im Design Museum und V&A in London, dem Centre Georges Pompidou und dem Vitra Design Museum.

Ross Lovegrove

Ross Lovegrove ist ein Designer und Visionär, dessen Arbeiten als Gipfel des Wandels in der Körperlichkeit unserer dreidimensionalen Welt gesehen werden.

Inspiriert von Logik und der Schönheit der Natur besteht sein Design aus einer heiligen Dreieinigkeit von Technologie, Materialwissenschaften und intelligenter organischer Form. Viele Branchenführer sehen darin eine neue ästhetische Ausdrucksweise des 21. Jahrhunderts. In seinen Designs findet sich immer ein zutiefst menschlicher und erfinderischer Ansatz, sie versprühen Optimismus und alles, was er in Händen hält, von Kameras über Autos bis hin zu Zügen, Luftfahrt und Architektur, zeugt von innovativer Lebendigkeit.

Als Gewinner zahlreicher internationaler Preise wurden seine Arbeiten umfassend veröffentlicht und international ausgestellt, unter anderem im Museum of Modern Art in New York, im Guggenheim Museum NY, dem Axis Centre in Japan, dem Pompidou Centre in Paris und dem Londoner Design Museum, als er 1993 Kurator der ersten Dauerausstellung wurde. Seine Arbeiten werden in Dauerausstellungen verschiedenster Design-Museen auf der ganzen Welt gezeigt, unter anderem im Museum of Modern Art in New York (MOMA), dem Design Museum in London und dem Vitra Design Museum in Weil Am Rhein, Basel, Schweiz.

Fahrrad Archiv

I

Der Name „Biomega“ ist ein visuelles Wortspiel: Zwei Omegas sehen ein bisschen wie ein Fahrrad aus, wenn man auf dem Kopf steht und die Augen zusammenkneift. Jens Martin Skibsted gründete das Unternehmen im Jahr 1998. Inspiriert durch die modernistische Architektur, die er 1991 auf einer Reise nach Barcelona sah, begann Skibsted seine Notizbücher mit Skizzen von ausgefallen Fahrrädern zu füllen. Eines hatte zum Beispiel einen X-förmigen Rahmen und Hinterradlenkung.

Schon von Beginn an wusste Skibsted, dass er nicht mit Designer aus der Welt der Fahrräder zusammenarbeiten wollte, da er sie für zu konventionell hielt. Er wollte Produktdesigner wie Marc Newson, geboren in Australien, doch in London arbeitend, dessen Kreationen von den Plastikmöbeln der 60er und 70er Jahre beeinflusst waren. Skibsted wurde auch von Newsons respektloser Ader angezogen – er ist berühmt für seine neuartige Verwendung von Materialien und Herstellungstechniken.

Das MN01 Extravaganza und das MN02 Bonanza von Marc Newson waren die ersten Fahrräder, die von Biomega hergestellt wurden. Die Fahrräder hatten Rahmen aus ultra-dünnem Aluminiumschalen, die in einer superplastischen Umformung bei sehr hohen Temperaturen hergestellt und mit einer ehemaligen Epoxidkomponente verbunden wurden.

Während diese entwickelt wurden, erschuf Skibsted das „Copenhagen / CPH“. Dank seiner Kardanwelle sah es aus wie das Ideogramm eines Fahrrads.

Das erste Fahrrad-Design von Ross Lovegrove für Biomega, das RL01 Biolove, beinhaltete auch dasselbe verbundene superplastische Aluminium wie in den Rahmen von Newsons Fahrrädern. Die Idee dahinter war, dass man das Fahrrad an die Wohnzimmerwand hängen konnte. Auch ein Design aus Bambus wurde angefertigt.

II

Skibsted führte anfangs Gespräche mit dem „supernormalen“ Jasper Morrison, einem Londoner, der alles von Salatschüsseln bis hin zu S-Bahnen designt hat. Jedoch wurde die Idee, ein Plastikfahrrad mit Gasinjektion zusammen mit Magis zu entwickeln, aufgrund technischer Einschränkungen wieder fallen gelassen.

Skibsted erschuf daraufhin noch viele preisgekrönte Fahrrad-Designs für Biomega. Klassiker wie das AMS / Amsterdam, ein niederländisches City-Bike mit dicken Alurohren im kalifornischen Stil, und das BRK / Brooklyn mit übergroßen 15-Zoll Rädern von Motorrollern und viele weniger bekannte Fahrräder und Prototypen wie das Berlin, Dublin, Chicago, Stockholm.

III

Biomega begann unter der kreativen Aufsicht von Antonio Bertone eine Zusammenarbeit mit Puma. Skibsted erschuf für das Portfolio von Biomega das erste Fahrrad von Puma, das BOS / Boston.

In der Zwischenzeit designte Karim Rashid 10 Konzeptfahrräder für Biomega. Obwohl eines davon als Prototyp gebaut und hergestellt wurde, das Bikarim, schaffte es keines davon auf die Straße.

IV

Dann kam das Bambus-Fahrrad von Ross Lovegrove, das RIO, auf den Markt. Die Fahrräder werden in Dänemark aus handverlesenem Bambus aus Brasilien von Hand gefertigt. Nur eine begrenzte Anzahl wurde hergestellt.

Sein Fahrrad-Design RL01 Biolove wurde zu London / LDN umbenannt, umgearbeitet und als Karbonfaser-Fahrrad hergestellt. Nur sehr wenige Prototypen wurden angefertigt.


V

Skibsted schloss sich mit Bjarke Ingels und Lars Larsen zusammen und sie gründeten KiBiSi. Das ist wahrscheinlich das mächtigste dänische Fahrrad-Designer-Trio, das je aus Dänemark gekommen ist.
KiBiSi hat das Biomega-Portfolio für Puma erweitert. Die Palette bestand aus Basismodellen für Männer und Frauen und bot eine Auswahl an Trägern, Gängen und verschiedenen Farben.

Auch wenn ab diesem Zeitpunkt jedes Biomega-Fahrrad nach einer Stadt benannt wurde, trugen die Fahrräder für Puma immer Namen von Inseln im Atlantischen Ozean – sie symbolisieren den neuen transatlantischen Ansatz und verbinden die europäische Herkunft von Puma mit amerikanischer Popkultur.

Beim Puma Funk (Biomega Cape Town / CPT) konnte man zwischen einem festgelegten Gang und einem einzelnen Gang wechseln. Es hatte 28 Zoll-Räder und vermischte die Eigenschaften eines City-Bikes mit jenen eines Bahnrades und erschuf so einen neuen Typ.
Das Nevis vermischte Eigenschaften eines City-Bikes mit jenen eines Cruisers, wodurch der Körper in einer zurückgelehnten, jedoch aufrechten Position gehalten wurde. Groß, bequem und robust, das Fahrrad gibt es wahlweise mit einem innovativen Frontgepäckträger für den Transport täglicher Bedarfsgüter.

Das Pico (Biomega Helsinki / HEL) ist ein Unisex-Mini-Fahrrad mit übergroßem Frontgepäckträger. Klein, robust und umrüstbar – eine Anspielung auf ein BMX-Fahrrad, wobei der Körper in aufrechter Position gehalten wird.

VI

Marc Newson unterzog die MN-Fahrräder einer Neugestaltung und brachte sie mit Karbonfaser auf den neuesten Stand. Die neue Version erhielt den Namen Sydney / SYD.

KiBiSi erschuf das New York / NYC und Tokyo / OKO.

Das Fahrrad NYC bestand aus einem Hydroform-Unterrohr und integrierte so die Funktion des vorderen Kotflügels. Das Fahrrad OKO wird derzeit zu einem elektrischen Fahrrad umgebaut.

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